aus gegebenem Anlass …

… änderten wir unseren Übungsplan.

Nach dem Einsatz am letzten Samstag führten wir am letzten Dienstg eine Bootsübung durch.

Der Einsatz hat aufgezeigt wie wichtig unser Boot ist. Auch wenn es glücklicherweise nicht oft zum Einsatz kommt – wenn es gilt, ist es einsatzbereit und kann, auch wenn es keine geeigneten Slipstellen an den in und um Groß-Rohrheim vorhandenen Seen mehr gibt, zu Wasser gebracht werden.

Diese umfangreichen Abläufe sind für einen reibungslosen, schnellen Einsat notwendig und wurden beübt;

  • Anfahrt mit dem Boot auf dem Trailer
  • die richtige Auswahl der Stelle an der es zu Wasser gelassen werden kann
  • Rückwärtsfahrt (zügig) mit Trailer
  • Vorbereitung des Bootes und der Besatzung (Leinen, Schwimmwesten …)
  • zu Wasser lassen
  • einsteigen
  • Motor starten
  • umsichtiges Absuchen des betroffenen Gewässers (im „Omlor“-See befinden sich Ketten, die nicht so einfach überfahren werden sollten – Motorschaden …)
  • Person aus dem Wasser ziehen und ggf. erstversorgen
  • das Boot wieder anlanden und die Person schonend „ausbooten“

Bei allem Ernst bleibt natürlich ein gewisser Spassfaktor, unter dem die Professionalität jedoch nie leidet.

Das Einsatzkräfte, trotz aller Schnelligkeit und Professionalität, leider nicht immer erfolgreich ist, mussten wir leider dann am letzten Samstag erleben – bei der urprünglich in Groß-Rohrheim gemeldeten Person handelte es sich tatsächlich um 3 Personen im Rhein. Der tragische Ausgang war bereits in der Presse nachzulesen.

Bitte beachtet unbedingt die Badeverbote in den Seen in und um Groß-Rohrheim – sie dienen Eurer Sicherheit