Stell‘ Dir vor, es ist Donnerstag, 7:00 Uhr, -11°C und Du hast keinen Strom in Groß-Rohrheim …
Ab 7:30 startete heute unsere kommunale Übung „Stromausfall in Groß-Rohrheim“.

In einem solchen Krisenfall kommen der Verwaltungs- und der Feuerwehr-Stab zum Einsatz. Sie sichten, koordinieren und delegieren eintreffende Meldungen.
- Schule, Kindergärten, Altenheim o. Strom – Heizungsausfall – kalt
- med. Geräte erreichen das Ende der Akkulaufzeiten
- Hebeanlagen fallen aus
- Aufzüge bleiben stehen
- Ausfall der Pumpen an Tankstellen
- Geldautomaten außer Betrieb
- Verwaltung ohne Strom
- ggf. Wasserversorgung in Frage gestellt
- und viele mehr …
In solchen Lagen wird zwischen dem Verwaltungsstab (administrative Maßnahmen) und dem Katastrophenschutzstab (operativ-taktische Maßnahmen) unterschieden. Die Stabsarbeit dient der Bewältigung komplexer Lagen, die eine einzelne Einsatzleitung nicht mehr bewältigen kann, wie zum Beispiel bei Flächenlagen oder länger andauernden Einsätzen.
Hierbei sollen in einheitlicher Führung die Erfüllung von Aufgaben überwacht, Kräfte koordiniert sowie Entscheidungen getroffen, kommuniziert und dokumentiert werden.
Dementsprechend wurden das Gerätehaus der Feuerwehr und die kl. Bürgerhalle mit Notstrom versorgt, parallel die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sichergestellt. Für eintreffende Meldungen Aufgaben definiert, entsprechend der Verwaltung bzw. der Feuerwehr zugeteilt, delegiert, kommuniziert und abgearbeitet.
Unser Gemeindebrandinspektor Rainer Donnerstag und unser stv. Kreisbrandinspektor Markus Stracke waren als Beobachter anwesend. Wie bei jeder Übung wurden Erkenntnisse zusammengetragen, die nun im Anschluss abgearbeitet und in künftigen Übungen ergänzend vertieft werden sollen. Grundsätzlich zogen beide Beobachter zum Abschluss eine positive Bilanz zum Engagement aller Beteiligten.
Eines der Sachgebiete im Stab ist der Bereich „Verpflegung“ – deshalb fehlte auch das Mittagessen vom Grill zum Abschluss nicht 🙂













