Aufgrund der angenehmen Wetterlage und der TH- und unterrichtlastigen Stunden zuvor, wollten wir in dieser Jugendstunde wieder einmal mit Wasser arbeiten.
Aber zunächst stand ein Arbeitsauftrag vor uns. Da wir das LKW-Übungsmodel mit Brennholz für die 24 Stunden-Übung eingebaut hatten (welches aufgrund der damaligen Hitze und Waldbrandgefahrenstufe dann doch nicht verwendet wurde) und die Einsatzabteilung gemäß Dienstplan die Rettung aus einem LKW-Führerhaus beüben wollte, musste dieses Holz erst umgeschichtet werden.
Die Kids sorgten dann auch gleich dafür, dass das LKW-Model vor das Feuerwehrhaus kam, damit die alten Herren und Damen der Einsatzabteilung sich nicht damit abmühen müssen. Vielen Dank dafür!
Als eigentlicher Übungsaufbau standen dann schon zwei Kübelspritzen auf dem Hof und ein kleiner Parcours. Die Aufgabe war schnell erklärt. Zwei Teams mit jeweils einer Kübelspritze sollten jeweils zwei Becher füllen, den Hindernisparcours durchlaufen und einen Eimer füllen. Das Team, das den Eimer zuerst zum Überlaufen bringt, hat gewonnen.
Die Teams schenkten sich nichts und gaben alles.
Ohne es im Eifer des Gefechts zu merken, stellten sich die von Betreuerseite gewünschten Effekte ein:
– sie agierten als Team, unterstützten sich, feuerten sich an
– die Kommunikation wurde im Laufe des Spiels immer zielgerichteter und kürzer
– die Teams zeigten unterschiedliche Taktiken, änderten diese mehrmals während des laufenden Spiels, übernahmen Taktiken der anderen Mannschaft, verbesserten diese oder verwarfen sie wieder.
Schlussendlich alles Punkte, die ihnen später auch im Einsatz zugute kommen werden…als Team agieren, kurze und direkte Kommunikation, taktisches Vorgehen mit ständigem Hinterfragen und verbessern.
In einer zweiten Übung ging es dann um Genauigkeit und -wieder- Kommunikation.
Die Jugendlichen sollten auf Anweisung eines Teammitglieds einen Eimer mit der Kübelspritze auf größere Entfernung füllen. „Hoch“, „Runter“, „Mehr rechts“, „ein Stück nach links“ schallte es da über den Hof, während sich ein Jugendlicher an der Pumpe und einer am Strahlrohr abmühten die Befehle umzusetzen.
Auf den Betreuerruf „Wechsel!“ rotierte dann die Mannschaft und jeder durfte/musste mal pumpen/befehlen/spritzen.
Am Ende der Stunde waren alle zufrieden, ein bisschen ausgepowert und teilweise nass. Man kann sagen, dass wir das warme Wetter nochmal gut genutzt haben.






