Auch am letzten Sonntag, 01.11.2026 waren wieder Kameraden zu einer ergänzenden Heißausbildung in Bensheim.

Dort hat der Kreis Bergstrasse für 2 Wochen eine Fachfirma für Atemschutz und Heißausbildung beauftragt.

Zwei für die Ausbildung umgebaute,  angepasste und miteinander verbundene Übungscontainer stehen zur Verfügung. Ein Container beinhaltet eine Übungsstrecke, wie sie Atemschutzgeräteträgern aus der Ausbildung bekannt ist. Der andere Container beinhaltet den Brandraum. Die Übungsstrecke wird vom Brandraum mit erhitzt und verraucht, sodaß ein realistisches “Wohnungsbrand”-Szenario entsteht.

Die Schwerpunkte dieser Heißausbildung liegen vorwiegend in der richtigen Türöffnungsprozedur, dem Schlauchmanagement, dem Absuchen von Räumen, der Personenrettung, der Wärmegewöhnung und dem richtigen Einsatz von Löschmitteln. Zudem sollen alle Teilnehmer an ihre eigenen physischen und psychischen Belastungsgrenzen herangeführt werden, um sie für kommende Einsätze gut vorzubereiten.

Die Ausbilder kommen aus Berufs- und Werkfeuerwehren, sind Mitglieder bei atemschutzunfaelle.eu, Referenten am Institut der Feuerwehr NRW, haben langjährige, praktische Erfahrungen im Brandeinsatz, der Technischen Hilfeleistung sowie als Führungskräfte und nehmen natürlich regelmäßig selbst an Aus- und Weiterbildungen teil.

Selbstverständlich kann das Ausbilderteam auf eine Reihe von  Qualifikationen zurückgreifen: 
Heißausbilder für gas – und/oder feststoffbefeuerte Anlagen, Brandbekämpfungstrainer, Schwerpunkt Innenangriffstechnik, Rettungssanitäter/Rettungsassistent/Notfallsanitäter, Trainer für den taktischen Einsatz von Wärmebildkameras, Ausbilder Atemschutz, Atemschutzgerätewart.

Dank und großes Lob geht auch an dieses Ausbilderteam, welches den Tag engagiert, kompetent und entspannt zu einem tollen Erlebnis mit super Erfahrungen für alle Teilnehmer gestaltet hat.

In dieser Woche werden am 6.11. nochmals weitere Kameraden aus Groß-Rohrheim an dieser Ausbildung teilnehmen.

Nun sollen jedoch Bilder sprechen: