Der letzte Übungsabend der Jugendfeuerwehr, wie auch der Einsatzabteilung stand im Zeichen der technischen Hilfeleistung.

Da uns wieder ein alter Gebrauchtwagen zum Üben zur Verfügung stand, durfte zuerst unser Nachwuchs daran üben. Die Jugendfeuerwehr bekam zunächst den Auftrag das Unfallauto für einen sicheren Stand zu unterbauen und in einem zweiten Schritt sollten Sie das Auto Stück für Stück anheben.

Ziel war es die Oberkante des Radkastens möglichst weit anzuheben. Schnell wurde den Kids bewusst, dass diese Aufgabe nicht von einer Person gestemmt werden kann, sondern echte Teamarbeit erfordert.

Zwei Teams (rot und blau) mussten in koordinierten Schritten mit Rüstholz unterbauen und in Abstimmung miteinander dem Bediener der Hebekissen-Steuerung entsprechende Anweisungen geben. Andere Kameraden müssen das notwendige Rüstholz bereitstellen, damit ein reibungsloses Arbeiten möglich ist.

Die Jung-Feuerwehrler absolvierten die Aufgabe nach einer anfänglichen Chaosphase ohne größere Probleme und auch der Rückbau klappte sehr gut.

Danach durfte die Einsatzabteilung ran. Diesmal wurde die anwesende Mannschaft in zwei Gruppen getrennt. Während sich eine Gruppe um das fachgerechte Zerlegen des Unfallwagens kümmerte und verschiedene Methoden praktisch trainierte, durfte sich die zweite Gruppe um den Aufbau und den Ablauf unseres Hygienekonzepts kümmern. Dieses kam gerade in den letzten anstrengenden Wochen vermehrt zum Einsatz und anhand dieser Erfahrungswerte kann das Konzept immer weiter verbessert und beübt werden.

Nach dem Abbau und Aufräumen wurden wir dann noch anlässlich der Vaterschaft eines Kameraden mit Deftigem versorgt und konnten den Abend gesellig ausklingen lassen.

An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass die Jugendbetreuer zu Beginn der Jugendstunde die Wettschuld bezüglich der abgelegten Jugendflammen-Prüfung beglichen und die Kids mit Muffins verköstigten. Wettschulden sind Ehrenschulden!

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